Depressionen

Leiden Sie an beharrlichen oder besonders belastenden emotionalen Verstimmungen? Dann bedürfen Sie einer professionellen Behandlung durch Experten. Häufige Symptome der Depression sind neben Traurigkeit und Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Ängste, minMinderwertigkeitsgefühle, Selbstvorwürfe und Rückzug aus sozialen Beziehungen. Weiters können Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme und körperliche Beschwerden auftreten. Viele Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer depressiven Episode. Die Ursachen für Depressionen sind sehr vielfältig. Neben einer sorgfältigen diagnostischen Abklärung bieten wir Ihnen eine Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Ziel der Behandlung ist es, dass Sie wieder positive Gefühle erleben können.

Stressbelastung und Burn-out Phänomene

Befürchten Sie anstehende Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können? Obwohl Sie in der Vergangenheit Herausforderungen immer gerne mit hoher Leistungsbereitschaft und großem Engagement angenommen haben? Dann können Sie Gefahr laufen irgendwann auszubrennen. Erste Anzeichen sind körperliche und geistige Erschöpfung, Schlafstörungen, Ängste bis hin zur Panik, Zynismus,Sarkasmus und Empathielosigkeit. Betroffene versuchen oft die Symptome mit erneut gesteigerter Leistungsbereitschaft zu entgegnen und geraten in einen Teufelskreis, da die Erholung nun gänzlich wegfällt und irgendwann gar nicht mehr möglich ist. Der Kernpunkt in der Behandlung besteht im Hinterfragen eigener Leistungsansprüche und dem Aufbau eines ausgewogenen Lebensstils mit Entspannungsphasen (Work-Life-Balance).

Ängste und Panik

Angst ist eine normale körperliche und psychische Reaktion in gefährlichen Situationen und gehört somit zum Leben dazu und schützt uns. Bei manchen Menschen werden Ängste im Verlauf des Lebens jedoch zu einem zentralen Thema, sodass alltägliche Dinge massiv eingeschränkt werden und die Lebensqualität sinkt.
Betroffene können unter Herzrasen, Schwitzen, Erstickungsgefühlen, Schwindel, Zittern und Beklemmungen leiden. Manche suchen den Arzt auf um Hilfe zu erfahren, jedoch ist körperlich nichts fassbar. Oft bleibt der Betroffene mit dem quälenden Gefühl zurück: „Ich werde verrückt“. Das Leiden ist groß und liegt auch im Vermeidungsverhalten begründet, mit dem Betroffene versuchen, Auslösesituationen ihrer Ängste zu kontrollieren. Die Behandlung von Ängsten zählt zu den erfolgreichsten und am besten untersuchtesten Behandlungen in der Verhaltenstherapie. In der Therapie lernen Sie die individuellen auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen ihrer Ängste zu verstehen.

Akute Krisen nach belastenden Lebensereignissen

Belastende oder kritische Lebensereignisse wie der Tod eines Angehörigen, eine Trennung vom Partner, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder eine schwere Erkrankung können zu akuten psychischen Krisen führen. Das Erleben, Verarbeiten und Bewältigen der intensiven Gefühle wie Trauer, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Scham oder Schuld sowie mögliche auftretende körperliche Reaktionen (z.B. Schlafstörungen) und problematische Verhaltensweisen (vermehrtes Trinken und Rauchen) stehen im Zentrum.

Reaktionen auf traumatische Erlebnisse bzw. schwere Belastungen

Traumatisierende Ereignisse können jeden treffen und man versteht darunter beispielsweise Gewalttaten, Naturkatastrophen, Unfälle, Geiselnahmen sowie Vergewaltigungen. Diese können entweder selbst erlebt oder an Anderen beobachtet worden sein. Die Betroffenen erleben in der Situation zumeist Furcht, Hilflosigkeit oder Entsetzen. Ein traumatisches Ereignis kann einmalig oder über einen längeren Zeitraum hinweg erlebt werden (z.B. Krieg).

Konfliktsituationen

Aufarbeiten und Bewältigung von seelischen Verletzungen (z.B. Beziehungen außerhalb der Partnerschaft), analysieren von Schwierigkeiten oder Unzufriedenheit im Sexualleben.

Schlafstörungen

Der Schlaf stellt eine elementare Regenerationressource des menschlichen Körpers und Geistes dar. Durch persönliche Umstände wie Stress, körperliche Krankheit, Depression, Ängste oder belastende Gedanken kann der Schlaf gestört werden. Auch ungünstige Verhaltensweisen wie schweres Essen am Abend, Alkohol, Nikotin und Kaffee können zur Entstehung und Aufrecherhaltung von Schlafstörungen führen. Ebenso sind äußere Umstände zu berücksichtigen (Wärme, Lärm, zu helles Zimmer). Je nach Ursache erfordern Schlafstörungen ganz unterschiedliche Behandlungsmaßnahmen. Häufig hilft es die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zu hinterfragen und gegebenenfalls umzustellen.

Begleitung bei chronischen körperlichen Erkrankungen

Durch chronische körperliche Erkrankungen können komorbide psychische Belastungen oder Erkrankungen entstehen, sodass eine psychotherapeutische Stützung erforderlich sein kann. Ebenso können durch eine Therapie ungünstige Verhaltensweisen aufgedeckt und ein krankheitsangemessenes Verhalten etabliert werden. Darüber hinaus ist die Entwicklung von Akzeptanz gegenüber der Erkrankung und von Bewältigungsstrategien bedeutend.

Angehörigenarbeit

Auch Angehörige von kranken Menschen brauchen unter Umständen kurzfristige Beratung um das Krankheitsbild des Angehörigen besser verstehen zu können und einen adäquaten Umgang zu erlangen. Aber auch eine längerfristige Begleitung von Angehörigen um schwierige Situationen meistern oder Entscheidungen treffen zu können ist sinnvoll.

Behandlungsspektrum